Die pauschal dotierte Unterstützungskasse als Profi-Center I. Definition: Die Unterstützungskasse ist
II. Der daraus wichtigste betriebswirtschaftliche Nutzen: 1. Das Vermögen der Unterstützungskasse kann frei angelegt werden. Die Wertschöpfung findet im Unternehmen selbst statt. Der eigentliche Profit der nachgelagerten Kapital-Verwertung bleibt somit dem Anlageunternehmen überlassen. 2. Vermögenszuwächse in der Unterstützungskasse werden in dieser nicht versteuert 3. Das Vermögen der Unterstützungskasse kann vom Trägerunternehmen intern genutzt werden. Die Liquiditätssituation des Trägerunternehmens verbessert sich allen Mitbewerbern gegenüber entscheidend. Die Unterstützungskasse wird zur internen Bank, die ihr Vermögen zu Bedingungen ausleiht, die der Kreditnehmer selbst bestimmt. 4. Bilanzneutralität Wegen der rechtlichen Ausgliederung der Unterstützungskasse aus dem Trägerunternehmen erscheinen die Belastungen der Leistungszusagen nicht in der Bilanz des Unternehmens mit folgenden positiven Auswirkungen:
5. Die Unterstützungskasse als Finanzierungsinstrument die Einrichtung einer Unterstützungskasse
III. Die Unterstützungskasse als Führungsinstrument Bei richtiger Strategie gefährden hohe Versorgungszusagen nicht das Unternehmen, sondern verbessern die Liquidität. Die betriebliche Altersversorgung wird hier genutzt um durch entsprechende Zusagen gezielt Motivationsstrukturen bei allen Mitarbeitern zu erzeugen 1. High Potentials Die meisten mittelständischen Unternehmen stecken hinsichtlich ihrer Möglichkeit, ihren Personalbedarf angemessen zu decken in einer Sackgasse. Einmal kommen höhere Gehälter als allgemeiner Lösungsansatz nicht in Frage. Bisher bekannte Möglichkeiten, die Mitarbeiter über einen Ausbau der betrieblichen Altersversorgung zu motivieren, scheiterte an den finanziellen Risiken des Unternehmers. Einen realistischen Lösungsansatz bietet jedoch die Kapitalzusage über die Unterstützungskasse. High Potentials werden bei entsprechend hohen Zusagen eher motiviert sein, sich an das Unternehmen zu binden als über Gehaltserhöhungen. Beispiel: Eine monatliche Gehaltszusage von 500 gerechnet auf 25 Jahre, kostet das Unternehmen ca. 169.500 *. Eine Versorgungszusage von 169.500 bringt dem Unternehmer vor Steuer zusätzlich einen Vermögenszuwachs von 104.780 bei 5,5% Verzinsung bzw. 129.715 bei 7% Verzinsung!** 2. Schaffung entsprechender Motivationsstrukturen in der Gesamtbelegschaft. Die betriebliche Altersversorgung nach wie vor als Bestandteil des Entlohnungssystems, der Tarifverträge und als Anreiz zur Betriebstreue zu sehen, ist schon im Lösungsansatz untauglich. Wegen des synergetischen Zusammenhangs mit dem Finanzierungseffekt, ist das Mittel zur Bedienung einer möglichst breiten Schicht von Mitarbeitern entscheidend. Über die Unterstützungskasse generiert ein differenziert abgestuftes System von Versorgungszusagen personalpolitisch gewollter Motivationsstrukturen. IV. Paradigmenwechsel Wichtig ist, dem Unternehmer klar zu machen, wie grundlegend sich der Blickwinkel geändert hat unter dem die Fragen der betrieblichen Altersversorgung in den Unternehmen zukünftig zu sehen sind und wie grundsätzlich neu sie durchdacht werden müssen. Paradigmenwechsel dieser Art leben von einer eigenen Gesetzmäßigkeit. Die pauschaldotierte Unterstützungskasse wird vereinzelt seit ungefähr 10 Jahren - also durchaus systemkonform - praktiziert. Die zusätzliche betriebliche Altersversorgung wird das beherrschende Thema in den mittelständischen Unternehmen. Ihr wird eine ganz neue zentrale Rolle zuwachsen. * Gehalserhöhung von 3.500 auf 4.000 , männlich. ** 40 Jahre, KiSt. 8%; LSt-Klasse I/0 ** Beispiel: 500 mtl. brutto; |